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Weitere Infos:
Website der Methodist Church of Southern Africa (MCSA) [siehe]
Die methodistische Kirche im Südlichen Afrika ist der EmK- Weltmission durch mehrere Kinderwerks- sammlungen verbunden
»The Methodist Church of Southern Africa« - Methodistische Kirche des Südlichen Afrika

- Bischof Ziphazihle Siwa
Der Anfang der Kirche
Die Methodistische Kirche im südlichen Afrika besteht derzeit aus 12 Distrikten mit jeweils einem Bischof. Geleitet wird das Bischofskabinett von dem VorsitzendenBischof Ziphazihle Siwa
1814 kam der erste Missionar der britischen Methodistischen Kirche nach Südafrika. Über die Jahre wuchs die Arbeit und die Mission breitete sich aus. Damit wurde es zunehmend schwieriger, die gesamte Arbeit direkt von England aus zu koordinieren.
1882 wurde dann die Südafrikanische Konferenz gegründet, die ihre Zuständigkeit über alle vorhandenen methodistischen Kirchen, deren Missionsgebiete und deren Pastoren erhielt. Sie sollte aber eng mit der britischen Konferenz zusammenarbeiten und bekam die Auflage, dass die britische Konferenz in einigen Bereichen wie z.B. die Wahl des Bischofs, die Kontrolle behielt. Nur die Provinz Transvaal blieb zum Teil unter der britischen Kirche mit der Auflage, mit der Südafrikanischen Konferenz zusammenzuarbeiten. Später übernahm die britische Konferenz wieder die gesamte Leitung der Transvaal Provinz.
Unabhängigkeit und Autonomie

Die südafrikanische Konferenz führte ihre Aufgaben nach den Vorgaben der britischen Konferenz bis zum Jahr 1926 durch. Dann wurde der Ruf nach Unabhängigkeit laut und 1927 wurde die südafrikanische Konferenz selbstständig und erhielt den Namen "The Wesleyan Methodist Church of South Africa". Dies wurde vom Parlament der „Union of South Africa“ im sog. "Wesleyan Methodist Church (Private) Act 1927" festgelegt.
Zusammenschluss mit der "Primitive Methodist Church"
1870 hatte ein anderer Zweig der Methodistischen Kirche aus England die Missionsarbeit in Südafrika begonnen. Daraus entstand die „Primitive Methodist Mission“, die von England aus betreut wurde.
1930 haben sich die "Primitive Methodist Church" in England und die Wesleyan Methodist Church of South Africa verständigt, die Missionsgebiete der Primitive Methodist Church und die Wesleyan Methodist Church of South Africa zu vereinigen. So entstand "The Methodist Church of South Africa".
Ausweitung der Arbeit über die Grenzen der Republik von Südafrika hinaus
Da sich die methodistische Arbeit in die Nachbarländer hin ausbreitete, wurde 1975 beschlossen, diese Konferenzen zusammenzuschließen und den Namen zu ändern: "The Methodist Church of Southern Africa". Bis heute arbeitet diese Kirche in folgenden Ländern: South Africa, Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia und Swasiland. Sollten weitere Gebiete und Kirchen den Wunsch äußern in die Methodist Church of Southern Africa aufgenommen werden, so kann dies jederzeit durch die 1978 festgelegte Satzung geschehen.
Die Methodistische Kirche im südlichen Afrika besteht derzeit aus 12 Distrikten mit jeweils einem Bischof. Geleitet wird das Bischofskabinett von dem VorsitzendenBischof Ziphazihle Siwa.
Die Methodistische Kirche im Südlichen Afrika hat
- 12 Bischöfe
- 2.765 Kirchengemeinden
- 246 Superintendenten
- 448 Pastoren
- 252 Ruhestandspastoren
- 25.447 Laienprediger
- Über 2 Millionen Mitglieder
- Cape of Good Hope
106 Kirchen, 1 Bischof, 18 Superintendenten, 65 Pastoren
47 Ruhestandspastoren, 2450 Laienprediger - Grahamstown District
331 Kirchen, 1 Bischof, 27 Superintendenten, 65 Pastoren,
21 Ruhestandspastoren,1809 Laienprediger - Queenstown District
264 Kirchen, 1 Bischof, 23 Superintendenten, 28 Pastoren,
8 Ruhestandspastoren, 2500 Laienprediger - Kimberly, Namibia und Bloemfontein District
300 Kirchen, 1 Bischof, 18 Superintendenten, 24 Pastoren,
14 Ruhestandspastoren, 1500 Laienprediger - Northern Free State and Lesotho District
331 Kirchen, 1 Bischof, 17 Superintendenten, 14 Pastoren,
5 Ruhestandspastoren, 1800 Laienprediger - Natal Coastal District
143 Kirchen, 1 Bischof, 14 Superintendenten, 47 Pastoren,
22 Ruhestandspastoren, 2200 Laienprediger - Natal West District
213 Kirchen, 1 Bischof, 27 Superintendenten, 23 Pastoren,
32 Ruhestandspastoren, 2300 Laienprediger - Central District
256 Kirchen, 1 Bischof, 19 Superintendenten, 45 Pastoren,
23 Ruhestandspastoren, 2850 Laienprediger - Highveld and Swaziland District
199 Kirchen, 1 Bischof, 16 Superintendenten, 56 Pastoren,
23 Ruhestandspastoren, 1700 Laienprediger - Limpopo District
212 Kirchen, 1 Bischof, 25 Superintendenten, 57 Pastoren,
36 Ruhestandspastoren, 2200 Laienprediger - Mozambique District
11 Kirchen, 1 Bischof, 4 Superintendenten, 4 Pastoren,
2 Ruhestandspastoren, 1938 Laienprediger
- Clarkebury District
399 Kirchen, 1 Bischof, 38 Superintendenten, 20 Pastoren,
19 Ruhestandspastoren, 2200 Laienprediger
Die Kirche unterhält kein eigenes Gesundheitsprogramm. Sie arbeitet aber eng mit dem Gesundheitsministerium und den Kommunalverwaltungen zusammen, um Gesundheitsstationen und Mobile Kliniken auch in den entlegenen Gebieten und Kirchendistrikten anzubieten.
Um der HIV/AIDS Pandemie zu begegnen, wurde ein Gremium gebildet, das im Bischofsbüro des Vorsitzenden Bischofs angesiedelt ist. Dieses Gremium erarbeitet Strategien, wie die Kirche im Allgemeinen und die einzelnen Kirchengemeinden vor Ort der Ausbreitung von HIV/AIDS begegnen und den Menschen praktisch helfen können.
In Pretoria hat die Kirche ein Theologisches Seminar und weitere Ausbildungsstätten in Pietermaritzburg, Port Elizabeth, Soweto und Cape Town. Diese sind dem Theologischen Seminar in Pretoria angegliedert.
Die Kirche unterhält derzeit 9 Kinderheime. Bedingt durch die HIV/AIDS Pandemie werden in Zukunft mehr solcher Heime benötigt. Die Kirche schaut zurzeit, wo diese benötigt werden.
In der Regel unterhält jeder Kirchenbezirk eine Kindertagesstätte/Vorschule. Hinzu kommen noch 10 Schulen.
Weiterhin hat die Kirche ein eigenes Verlagshaus, in dem Material veröffentlicht wird, das hauptsächlich von Pastoren und Laien der Kirche geschrieben wird.

