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22.12.2011

Missionsbüchsen? – Missionsbüchsen!

Missionsbüchsen – schon wieder etwas Neues? Nein, etwas Altes ! Die den afrikanischen Rundhütten ähnlichen Metallbüchsen gibt es schon lange als Missionsbüchsen. Sind sie im Zeitalter von Telefon- und Online-Banking überholt?

Missionssammeldose und Missionsbüchse

Ich denke nein. Über die Notwendigkeit von Mission werden wir uns nicht streiten. Sie ist immer aktuell. Die Spendenbeträge werden kaum ausreichen, alle Missionsvorhaben zu finanzieren.

Aber wozu nun die Büchse? Sie hat einen festen Platz in unserer Wohnung. Jeder kann sich ausdenken, wie er sie "füttert". Ich möchte Ihnen beschreiben, wie ich es tue. Zum Beispiel: Ich bin krank, kann nicht zum Gottesdienst gehen. Ich sehe einen im Fernsehen. Meine Kollekte kommt in die Büchse. – Oder: Ich bin gestürzt und bin dabei bewahrt worden. Alle Glieder sind noch heil, sogar die Brille ist ganz. Ich sage Gott Dank, falte einen Geldschein und stecke ihn in den Schlitz. Oder: nach einer Urlaubsreise lese ich die zurückgelegten Kilometer ab. Ich bin unfallfrei nach Hause gekommen. So selbstverständlich ist das für mich nicht. Deshalb kommt ein Obolus in die Büchse. Hier will ich aufhören. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Einmal im Jahr kann man die namentlich gekennzeichnete Büchse auf den Abendmahlstisch der Gemeinde stellen. Der Inhalt der Büchse wird bescheinigt und bei der Spendenbescheinigung zugerechnet. Wenn Sie eine Büchse haben wollen, bitte fragen Sie einen Verwalter in Ihrer Gemeinde. Der wird Ihnen eine auf Ihren Namen ausgestellte Büchse besorgen.

Pastor Herbert Seeger

PS: Inzwischen gibt es auch Missionssammeldosen. Der Zweck ist jedoch weiterhin der Gleiche! Falls Sie noch keine haben, können Sie diese über die Gemeinden bei uns anfordern [siehe]